Die Hexe und der General - Hintergrundinfos

 

 

 

 

 

Shanghai (=über dem Meer) - Chinas Tor zum Westen. Hier wird die Zukunft des Landes geschmiedet. Galten bis Ende des 20. Jahrhunderts die Jahre zwischen 1920 und 1935 als die große Zeit Shanghais, so erlebt die Stadt heute einen Boom, der seinesgleichen sucht.

Pudong - dort potenziert sich der technische und wirtschaftliche Aufschwung der Stadt. Die Orient Pearl ist der höchste Fernsehturm in Asien. 2008 wird das Jin Mao Gebäude, das bisher als höchstes Gebäude Chinas mit der höchst gelegenen Bar der Welt (Cloud Nine) galt, von dem benachbarten Shanghai World Finance (SWF) Center überholt werden. Die Super Brand Mall ist das größte Shopping Center Asiens.

Bund - eine zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgebaute, ca. 1,5 km lange Uferpromenade am Westufer des Huang Pu Flusses mit dem bekannten Peace Hotel und dem britischen Zollgebäude, das dem Big Ben in London nachempfunden wurde, auch der legendäre Shanghai Club existiert noch immer. Pudong liegt gegenüber.

 

 

Teehaus mit der Zick-Zack-Brücke - Der Yu Yuan Garten wurde im 16. Jahrhundert von einem reichen Mandarin geschaffen und befindet sich jetzt in der Altstadt. 1956 wurde der Garten erneuert, heute eine der Touristenattraktionen von Shanghai.

 

Nanjing Lu - Einkaufsboulevard 

 

 

Nicht nur für den Tourismus hat sich Shanghai geöffnet, sondern auch für die internationalen Finanzmärkte. Zwischen gläsernen Wolkenkratzern existieren Tempel, Jugendstilbauten und Slums. Offiziell leben zurzeit 8 Millionen Menschen im Kerngebiet von Shanghai, die Dunkelziffer liegt weit höher.

 

 

Zwei Grillen in einer Box, die zirpen, wenn man den Deckel hebt. Ein ähnliches "magisches" Spielzeug will Tina unbedingt bei einem Straßenhändler in Shanghai kaufen

 

 

 

Qingdao (= grüne Insel) war von 1897-1914 die einzige deutsche Kolonie in China. Auf deutsche Siedler geht auch die Gründung der bekannten Brauerei zurück, die heute die größte in China ist. Tsingtao Bier gilt weltweit als das chinesische Bier schlechthin. Die Stadt liegt ca. 1400 km südlich von Shanghai und ist heute ein beliebter Badeort.

 

Mandschu oder Qing Dynastie -  1644 bis 1911, die letzte Herrscherdynastie Chinas war eine Fremdherrschaft. Die Mandschu - ein wildes Reitervolk aus dem Norden - stürmten Peking und beendeten die Ming Dynastie blutig. In weitere Folge erließen sie ihre eigenen Gesetze - alle Männer mussten als Zeichen der Unterwerfung den Zopf der Mandschu tragen, das Binden der Füße von Frauen wurde verboten (ohne durchschlagenden Erfolg), ebenso war eine Heirat zwischen Mandschu und Chinesen verboten. Jede öffentliche Position im Land wurde mit einem Mandschu und einem Chinesen besetzt, um die grassierende Bestechung einzudämmen.

 

Einen großen Anteil am strategischen Erfolg der Mandschu über die Ming stellten die Acht Banner dar.  Sie waren nicht nur eine militärische Organisation, sondern auch Verwaltungseinheiten, in die ganze Familien integriert wurden und in denen es Ansätze zu sozialem Denken gab (Witwen- und Waisenversorgung). Im Verlauf der Geschichte wurden auch Chinesen und Mongolen in die Acht Banner aufgenommen. Sie existierten offiziell bis 1911, gerüchteweise als Geheimbund noch heute.

 

 

Kang Xi 1654 - 1722, Kaiser ab 1661. Kang Xi regierte 61 Jahre lang und ist bis zum heutigen Tag einer der bekanntesten und beliebtesten Herrscher Chinas. Sein Ziel war, das Denken der Mandschu und der Han-Chinesen zum Wohl des Landes zu vereinen. Er öffnete das Land den Missionaren, von denen er sich in Astronomie, Mathematik und dem westlichen Waffengebrauch unterrichten ließ. Zu Frankreich und Louis XIV. gab es eine von Respekt getragenen Beziehung, die in den Plänen Kang Xis gipfelten, einen Gesandten als Botschafter nach Versailles zu schicken. Während seiner Regierungszeit erweiterte und sicherte er die Grenzen des Landes, unterstützte Kunst und Kultur und ließ in Peking und Jehol Residenzen erbauen. Er vergrub sich nicht in seinem Palast, sondern unternahm ausgedehnte Inspektionsreisen in den Süden des Landes.

 

 

Yong - Ewigkeit, das Zeichen, mit dem Tina in Tienkan das Schreiben übt [joŋ]  

Yun Long - Wolkendrache  [jün loŋ]

Vereinfachte Version:

Tang - Jade [taŋ]  
Xin Xin - sorgendes/liebendes Herz [sinsin]  
     
Shi Fu - Meister im Sinn von Lehrer [schifu]
 


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